Elektroroller E-Bikes E-City-Scooter und Akkutechnik !

Warenkorb
go green

Laden von Akku – Paketen

Zum Thema Laden von Akkus, ist es vorerst einmal grundlegend, dass man weiß, aus welchen Zellentype das Akku-Paket besteht. Zu jedem Akku wird üblicherweise das richtige Ladegerät mitgeliefert. Aber was tun wenn man das nicht hat oder man möchte ein vorhandenes Ladegerät durch ein stärkeres ersetzten.

Folgende Regeln sind zu beachten :

  1. Blei-Akku : Die bekannteste Ladekurve ist hier die IUoU, sie stellt die Mindestanforderung eines Blei-Akku-Ladegerätes dar. Es gibt hier noch Ladegeräte mit 5 oder gar 7 Charakteristiken, aber das war es dann schon, denn dieser Akku-Type wird auf Sicht sicher immer unwichtiger. Auch wenn findige Bleizellenhersteller mit Sondertypen wie AGM (Vlies) oder GEL(Silicium) ihren Kunden unzählige Ladezyklen vorgaukeln. Fakt ist, dass die Kapazität bei solche Akkus recht rasch vergilbt. Außerdem sind die Teile groß und schwer. Gute LiFePo Zellen bekommt man bei uns schon um fast das selbe Geld wie die teuren GEL-Zyklusbatterien !
  2. LiFePo : Hier wird der fündig, der hohe Kapazitäten und Zyklenfestigkeit sucht. Diese Zellen werden mit der Ladekurve CC (konstanter Strom), CV (konstante Spannung) geladen. Die Ladeendspannung ist pro Zelle 3,65V. Bei Teilladungen erzielt man hier bis zu 3000 Zyklen und hat immer noch mehr als 70 % der Nennkapazität. Wichtig ist hier den Cut-Of- Strom zu berücksichtigen. Wenn diese Zellen permanent von einer Stromquelle versorgt werden, kann ein irreparabler Schaden entstehen. Moderne Ladegeräte haben diese Funktion on Board und man muss sich gar nicht darum kümmern. Bei Solaranwendungen sollte man da vorsichtig sein.
  3. Li-Ion : Hier gilt grundsätzlich das selbe wie bei den LiFePo Zellen, abgesehen, dass die Ladeendspannung 4,2V ist. Im Solarbereich wird hier sogar nur bis 4 bzw. 4,1V geladen, um die Zyklen zu heben. Auch werden die Zellen nicht unter 3,3V Entladen. Übrigens machen das alle Motiven Hersteller auch, deshalb sind die Akku-Pakete auch so schwer, man fährt ja nur mit ca. 60-70% der tatsächlich vorhandenen Kapazität.

Meine Empfehlung:

Wer sich bei der Wahl seines Ladegerätes unsicher ist, sollte unbedingt vor dem Kauf mit dem Fachmann ein gutes Gespräch führen. Das kostet nichts und schützt vor Schaden, an sich, der Umwelt und den Menschen in seinem Umfeld !

ACHTUNG :

Ladeexperimente mit falschen Spannungen, kann bei Li-Ion Zellen zu großer Gefahr, wie Brand oder gar Explosionen führen !

 

 

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung