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SXT-500EEC

SXT-500EEC

Frühlingswetter hat sich eingestellt und die Testfahrt mit dem SXT-500EEC steht an, um den Scooter einmal ordentlich unter die Lupe zu nehmen. Das Unboxing wurde ja schon in einem Bericht gestellt und das Upgrade wurde bei diesem Scooter schon durchgeführt. Was da alles gemacht wurde könnt ihr in Ruhe auf der Produktseite lesen.

Vorbereitung:

Da der Scooter ja schon vor ein paar Tagen ausgepackt und montiert wurde, ist das Laden schon erledigt. Alles sitzt und passt und das Fahrzeug macht einen absolut ausgereiften Eindruck. Bevor es nun losgehen kann, muss noch der Reifendruck kontrolliert werden. Das ist gar nicht so leicht, denn am Hinterrad kommt man schwer an das Ventil. Mit dem Schraubenzieher das Ventil leicht nach außen gebogen und schon kommt man an die Staubkapsel. Reifendruck ergänzt und von der Garage auf die Straße.

Allgemeiner Eindruck:

Das der SXT-500EEC schon eine geraume Zeit am Markt ist, merkt man wenn man einmal in Ruhe das Fahrzeug rundum betrachtet. Ich konnte eigentlich keine Schwachstellen entdecken. Alles ist gut verbaut und die verwendeten Materialien machen keinen billigen Eindruck. Hier muss der Preis in Verhältnis genommen werden, also richtig gut was SXT dafür bringt. Einzig die Kette scheint ab Werk etwas stark gespannt, da musste noch geschraubt werden, aber sonst alles perfekt.

Die Teststrecke:

Hier wird dieses mal eine Ortsrunde gewählt, also knapp einen Kilometer. 50 Meter gerade, danach ein kleiner Anstieg (5-7%), des Weiteren eine wellige gerade und auf ebener Fahrbahn zurück zur Garage. Einen Teil dieser Strecke wurde schon für einige Scooter herangezogen, wie zum Beispiel dem SS-Edition 300Li.

Die Fahrt:

Schlüssel gedreht, Seitenständer eingeklappt und der Scooter sprintet zur Endgeschwindigkeit hoch und nimmt den Anstieg mit Bravour, hier hatte der SS-Edition 300Li schon etwas Mühe. Am letzten Stück etwas an Speed verloren aber trotzdem noch flott unterwegs. Die wellige Strecke bemerkt der Scooter mit seinem 500W Motor kaum. Schön gleichmäßig läuft er auf der ebenen Fahrbahn zurück zum Ausgangspunkt. Wieder bei der Garage, hatte ich Lust auf mehr, aber nichts da, hier wird gearbeitet. Ich bin begeistert, o.k. der Scooter kostet fast das Doppelte, als der SS-Edition 300Li, aber das ist er allemal wert. Von der Optik einmal abgesehen, ist dieses Fahrzeug echt krass.

Fahrverhalten:

Der Scooter fährt absolut gerade ohne irgend einen Verzug. Die Sitzposition ist entspannt und die Federbeine dämpfen vorzüglich. Während der Testfahrt habe ich Bremsmanöver eingebaut und die Verzögerung ist tadellos. Wenn das Gas weggenommen wird, hat der Elektromotor ordentliche Bremswirkung und die Bremsen braucht man erst um gezielt zu stoppen. Alles in Allem so gut, dass man weitere Distanzen angenehm abspulen kann. Das Tempo dürfte knapp über 20 km/h liegen. Auf ebener Fahrbahn merkt man dem Antrieb keine Mühe an und der Scooter läuft entspannt trotz meiner 95 kg. Etwas überrascht hat mich die Kraftübertragung, denn mit gerade mal 500W schiebt der Scooter ordentlich an.

Fazit:

Der SXT-500EEC gehört sicher nicht zu den Leichtgewichten in seiner Klasse. Ein Einbringen in den Kofferraum, auch ohne Akku, ist alleine nur mühevoll zu handeln. Da hat der 300Li klare Vorteile. Aber davon abgesehen ist der Scooter eine Wucht. Trotzdem der Sattel keine Federn hat fährt man bequem über Fahrbahnunebenheiten hinweg. Der Motor mit seinem Antriebsstrang ist optimal ausgelegt und wird auch Menschen mit über 100 kg gute Dienste leisten. Die Reichweite zweifle ich nicht an, denn der Antrieb ist nicht überfordert, also wird mäßig Strom gezogen. Die Ausrüstung ist für den Straßenbetrieb geeignet und auch die Bremsen vermitteln dem Fahrer Sicherheit. Wenn also jemand nicht treten will, ist dieser Scooter eine Option zu den E-Fahrrädern und wahrscheinlich die günstigere Variante.

Direkt zur Produktseite vom SXT 500 EEC