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SXT-Buddy

SXT-Buddy

Der SXT-Buddy ist heute angekommen. Die Neugier auf diesen edel wirkenden Scooter war enorm und so wurde er gleich ausgepackt. Wobei ich zugeben muss, dass mich der erste Eindruck von der Haptik der Materialien etwas überrascht hat. Hier ist sofort klar, es handelt sich nicht um irgendeine Billigware, alles fest verbaut und das Styling scheint hier wohl überlegt. Alles in Allem eine wirklich schöner Scooter.

Aufbau:

Der SXT-Buddy ist in wenigen Minuten aufgebaut, wenn da nicht die Ladezeit wäre, denn es ist schon ratsam vor der ersten Fahrt, den Akku einmal einer Vollladung zu unterziehen. Im Lieferumfang befindet sich ein Werkzeugset, eine Betriebsanleitung (Englisch), eine Luftpumpe und natürlich das Ladegerät. Nicht vergessen, die Reifen zu befüllen. Der optimale Druck scheint um die 3 bar zu liegen.

Programmierung:

Am Lenker befindet sich ein Controller, der gibt Auskunft über gefahrene Kilometer, Geschwindigkeit und bietet einige nützliche Funktionen. Die „Eintaste“ nimmt den Scooter in Betrieb. Wenn man die „+Taste“ drei Sekunden hält, wird das Licht eingeschaltet. Im Weiteren kann im Editormodus der Topspeed eingestellt werden, wobei die Stufe 3 sogar konfigurierbar ist. Das Programmieren scheint mir subjektiv recht einfach und sollte den neuen Besitzer nicht überfordern.

Die Fahrt:

Also wieder über die schon aus dem Bericht vom SS-Edition 300Li bekannte Teststrecke. Jetzt steh ich da, schalte ein und nichts tut sich. Ein Whaaa-Gefühl kommt hoch. Naja, jetzt muss ich zugeben, dass ich die Beschreibung doch gleich ordentlich lesen hätte sollen, denn da wird klar darauf hingewiesen, dass das Fahrzeug kurz angeschoben werden muss, damit der Antrieb startet. Jetzt ehrlich, eine Niederlage, aber was soll’s.

Der 300Watt Nabenmotor packt ordentlich an und beschleunigt nicht unangenehm auf Topspeed. Ruhig gleite ich die Straße entlang und muss zugeben, das hat was. Die Luftreifen vermitteln ordentlichen Gripp und das Fahrgefühl ist komfortabel. Also der SXT-Buddy schaut nicht nur toll aus, nein er fährt sich auch so. Nun kommt die Schlüsselstelle, ein kleiner Anstieg mit etwa 5-7% und siehe da, er verliert etwas an Speed aber mit etwas Schwung klettert er brav über die Kuppe. Eigentlich ist die Teststrecke schon zu Ende, ich muss aber zugeben, dass ich gerne noch etwas gefahren wäre, trotz einer Temperatur um die -3°C.

Positiv aufgefallen ist die gute Verzögerung, wenn man vom Gas geht. Ein zusätzliches Bremsen mit der Nabenbremse, die im Hinterrad verbaut ist war eigentlich gar nicht notwendig. Natürlich habe ich die Bremse getestet, und genauso wie der Gesamteindruck des Scooters war, überzeugte die Bremse.

Als letzten Test wollte ich noch feststellen, ob und wie sich der Scooter ohne eingeschaltetem Antrieb fahren lässt. Also die „Eintaste“ drei Sekunden gedrückt und der Scooter ist stromlos. Der Freilauf, also nur angetrieben mit der Trittkraft, ist sehr gut, man spürt kaum einen Widerstand. Ich muss zugeben, dass ich nichts anderes erwartet habe, denn nach exakt 5 Minuten hat man erkannt, hier wurde ordentlich gearbeitet.

Reichweite:

Der Hersteller gibt 23km Reichweite an. Jeder weiß, hier muss man vorsichtig sein, aber nach meiner Berechnung sollten 20km durchaus machbar sein. Mit vorausschauender Fahrweise und bei 20km/h. Da die Reichweite vom Gewicht, der Wegstrecke , dem Fahrtwind und der Temperatur abhängig ist, gebe ich hier nur eine vorsichtige Prognose ab.

Fazit:

Dem Preis geschuldet, ist die Erwartungshaltung hoch. Der SXT-Buddy überzeugte trotzdem klar. Sein Design und die Verarbeitung sind auf einem Top-Niveau. Wer einen Vergleich zu anderen Scooter hat, stellt fest, da wurde nicht gespart. Der 300Watt Nabenmotor leistet ausreichend Vortrieb und wird erst bei längeren Steigungen gefordert. 300Watt sind eben nur 300Watt und ein oder zwei zusätzliche Tritte um die Motorleistung im Anstieg zu unterstützen bewirken einiges. Der Fahrkomfort ist fantastisch und die Geometrie ist auch für große Menschen ausgelegt. Die Lichtanlage leuchtet die Fahrbahn gut aus und das Bremslicht macht gut auf einen aufmerksam. Ach ja, dafür gibt’s auch noch eine Glocke am Lenker. Alles in Allem ein toller Scooter und wer mich kennt weiß, dass ich gerade bei Fahrzeugen nicht leicht zu überzeugen bin.

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