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Teil 1 / SS-Edition 300Li

SS-Edition 300Li

Nicht ganz 10 Minuten, nachdem der Scooter aus seiner Verpackung entnommen wurde ist der SS-Edition 300Li mit dem beiliegendem Werkzeug zusammengeschraubt. Die Montage ist keine besondere Herausforderung, also sollte für jeden problemlos machbar sein. Der Scooter ist gut verpackt und war nach wenigen Tagen geliefert. Sofort wird er mit dem mitgelieferten Ladegerät vollgeladen um für eine kurze Testfahrt gerüstet zu sein.

Winterliche Temperatur begrenzt die Testfahrt auf ca. 1 Km. Um jedoch die Funktion und Fahreigenschaft kennen zu lernen sollte es reichen. Der SS-Edition 300Li ist gut verbaut und die Materialien wirken wertig. Im Knickgelenk ist ein kleines Spiel zu verspüren, welches aber bei der Testfahrt keine Beeinträchtigung darstellt. Die Wegstrecke ist leicht steigend, fällt danach leicht ab, führt über einen Kleinen Anstieg mit ca. 5-7% und führt eben zurück. Der Fahrer wird mit warmer Bekleidung ca. 95Kg schwer sein, also doch für 300W Motorleistung eine ordentliche Belastung.

Fahrbericht:

Kurz angefahren wird gleich einmal ein Bremstest durchgeführt. Das Fahrzeug bremst sehr gut und hält während der Bremsphase die Spur. Die Bereifung absorbiert kleine Unebenheiten gut und der gefederte Sattel leistet den Rest. Also der Fahrkomfort ist ausreichend. Die Sitzposition ist auch für einen größeren Menschen angenehm.

Der 300W Motor bringt den SS-Edition 300Li flott voran. Die angegebenen 20 km/h werden zügig erreicht. Nach ca. 100m setzt der Antrieb ohne ersichtlichen Grund aus. Enttäuschung kommt auf, denn bislang schien der SS-Edition 300Li wirklich wertig zur Sache zu gehen. Kurz vom Gas und er läuft wieder. Nun an den kleinen Anstieg angekommen verliert der Scooter an Geschwindigkeit und schaltet kurz vor dem Erreichen des höchsten Punktes der Fahrstrecke den Antrieb ab. Mit ein paar Schüben meines rechten Beines rollt er über den kleinen Anstieg und der Antrieb setzt wieder ein. Hier scheint mir, dass die Spannung unter Belastung zusammenbricht. Also schaltet das BMS aus. Jetzt ist die Enttäuschung am Höhepunkt. Den Rest der Strecke läuft der Scooter brav.

Fazit:

Um wenig Geld bekommt man einen wertig verbauten Scooter. Die Aussetzer verübeln den ersten Eindruck. Hier muss in der Werkstatt der Grund gefunden werden. Meines Ermessens ist der original verbaute Akku zu schwach, um mein Gewicht ordentlich zu befördern. Die Belastungsangabe mit 110kg des Herstellers wurde nur auf ebener Fahrbahn erreicht, es gibt jedoch keine Angabe zur Steigfähigkeit. Ich bin aber der Meinung, dass der Scooter diese Teststrecke ohne Probleme bewältigen müsste. Da es hier gilt die Schwachstelle zu finden, werde ich einen zweiten Teil zu diesem Fahrbericht nachreichen. Ich bin sicher in der Werkstatt das Übel zu finden und zu bereinigen. Bis dahin kommt der 300Li bei stromscooter.at nicht in den Verkauf.